In diesem Blog geben wir Ihnen Informationen und Ratschläge rund ums Renovieren, Sanieren, Umbauen und Wohnen und stellen Ihnen einige unserer Projekte vor. Wenn Sie Interesse an unserer Arbeit haben und Kontakt aufnehmen möchten, benutzen Sie bitte untenstehendes Formular. Sie finden uns auch auf www.swisstotal.ch.
Wussten Sie schon, dass es in der Schweiz mehr als 2000 verschiedene
Bauförderungsprogramme gibt?
Wenn Sie ihr Zuhause sanieren oder umbauen möchten, sollten Sie sich rechtzeitig mit den Bauförderprogrammen Ihres Kantons
oder Ihrer Wohngemeinde vertraut machen. Es lohnt sich, finanzielle
Unterstützung beim zuständigen Amt anzufordern. Wichtig ist, dass dies
frühzeitig, auf jedem Fall vor Baubeginn, geschieht.
Wir haben Ihnen bereits zwei Programme
vorgestellt: Lärmschutz am Flughafen sowie Energieförderung im Kanton Zürich. Mit
diesem Beitrag möchten wir Ihnen einen allgemeinen Überblick über Bau- und
Modernisierungsmassnahmen geben, für welche Sie Zuschüssen beantragen können.
Beachten Sie bitte, dass die verschiedenen Kantone und Gemeinden abweichende
Fördermassnahmen anbieten.
Vom Bund werden vor allem Baumassnahmen
bevorzugt, die mehr Energieeffizienz zum Ziel haben. Dazu zählen
Wärmedämmungen, Bauen nach dem MINERGIE®-Standard,
der Einbau von Wärmeschutzfenstern etc.
Einige Beispiele von Massnahmen, für die Sie, abhängig von Ihrer Wohngemeinde, Fördergelder bekommen können:
Sanierung der Fassade oder des Dachs
Einbau von Wärmeschutzfenstern
Lärmschutzmassnahmen
Alternative Energien: Photovoltaikanlage,
Solaranlage, Biogasanlage, andere Ökostromerzeugung
Einbau von Gas-, Öl- oder Holzheizung
(Biomasseheizung)
Die meisten Förderprogramme auf Kantonsebene
bietet Wallis, gefolgt von Graubünden und Freiburg. Bei der Anzahl der
Gemeindeprogramme haben Zürich, St. Gallen und das Waadtland die Nase vorn.
Als Totalunternehmung hilft Ihnen die Swissbau TU gerne, sich in dem riesigen Angebot zurechtzufinden.
Strahlenbelastung durch Radon –das sollten Sie wissen
Radon ist
ein chemisches Element. Es ist der Gruppe der Edelgase zugeordnet und entsteht
beim natürlichen Zerfall von Uran, das überall im Boden vorkommt. Zerfällt
Radon weiter, dann bilden sich Polonium, Wismut und Blei.
Radon kann
aus dem Untergrund in Gebäude gelangen, wodurch die Radioaktivität der Atemluft
ansteigt. Ist die Belastung zu hoch, besteht eine Gefahr für die Gesundheit der
Menschen, die sich in den Räumen aufhalten.
Radon in der Schweiz – wie gefährlich
ist es wirklich?
Der
Grenzwert der Belastung mit Radon beträgt in der Schweiz für Büro-,
Aufenthalts- und Wohnräume 1’000 Bq/m3. Gebäude die diesen Wert übersteigen
müssen saniert werden. Das betrifft derzeit etwa 5‘000 Wohnhäuser sowie mehr
als 30‘000 weitere Gebäude.
Es
wird davon ausgegangen, dass Radon bei 8,5 Prozent der Lungenkrebspatienten die
Ursache der Erkrankung ist. Es gilt in der Schweiz als zweithäufigster Auslöser
von Lungenkrebs nach dem Rauchen und als häufigster Krebserreger in Wohnräumen.
Bauliche Massnahmen können vor zu
hoher Radonbelastung schützen
Ist
ein Gebäude stark radonbelastet, ist es die Pflicht des Vermieters, die
Grenzwertüberschreitung beheben zu lassen. Diese stellt einen schweren Mangel
dar (Art. 256 OR) und die Beseitigung ist keine Wertmehrung. Das bedeutet, dass
diese gesetzlich vorgeschriebene Sanierung nicht auf den Mieter abgewälzt
werden darf und eine Mieterhöhung unzulässig ist.
Wie finde ich heraus, ob ein Gebäude
den zulässigen Radon-Grenzwert überschreitet?
Unter
bestimmten Voraussetzungen, beispielsweise wenn das Wohnhaus in einem stark
radonbelastetem Gebiet steht, dürfen Mieter verlangen, dass eine Radonmessung
vorgenommen wird.Handelt der Eigentümer
nicht, kann man sich an den Kanton wenden, der die entsprechenden Messungen
anordnen wird. Dies trifft natürlich auch für Arbeitsräume, Schulen und
Kindergärten zu.
Wird
eine zu hohe Belastung festgestellt, muss die Liegenschaft innert drei Jahren
saniert werden.
Wichtig: Besteht bei mehreren Gebäuden in einer Liegenschaft der Verdacht, dass der zulässige Grenzwert überschritten wird, muss in allen gemessen werden! Es ist bekannt, dass Häuser in der gleichen Liegenschaft abweichende Radonwerte aufweisen können.
Wenn Sie selbst messen möchten, können Sie bei einer Radon-Messstelle Dosimeter bestellen, welche ein Vierteljahr in Ihren Wohn- und Büroräumen aufgestellt werden müssen. Es empfiehlt sich, die Messung während der Heizperiode vorzunehmen.
Übrigens:In oberen Stockwerken ist normalerweise die Radonkonzentration deutlich geringer!
Radonbelastung - worauf Sie beim Kauf oder Bau eines
neuen Eigenheimes achten sollten:
Ob Bau,Sanierung oder Umbau: Klären Sie zuerst ab, ob der Baugrund möglicherweise
einer erhöhten Radonaktivität ausgesetzt ist. Ihr Architekt kann die nötigen
Informationen beim Kanton einholen und kennt die baulichen Möglichkeiten, ihr
Eigenheim vor Radongas zu schützen. Einen ersten Überblick über die Schweizer
Regionen gibt Ihnen diese Karte. (Quelle swisstopo.ch)
Achtung: Die alleinige Messung im Baugrund genügt nicht. Sie gibt keine zuverlässige Angaben darüber, wie hoch die Radonkonzentration in Ihren künftigen Wohn- und Arbeitsräumen zu erwarten ist!
Welche baulichen
Massnahmen schützen Ihr neues Zuhause vor zu hoher Radonbelastung?
Eine
durchgehende, dichte Betonplatte als Fundament ist die zuverlässigste Massnahme,
um Radonbelastungen zu vermeiden. Das funktioniert allerdings nur dann, wenn
notwendige Leitungen von einem Fachmann abgedichtet werden. Wer Naturböden
bevorzugt, muss wissen, dass diese das Eindringen der Radioaktivität nicht
verhindern können! Dort, wo die Konzentration an Radongas besonders hoch ist,
sollte unter dem Fundament eine Bodenlüftung installiert werden. Als weitere
sinnvolle Massnahme sollte der Kellerabgang ausserhalb des Hauses geplant
werden.
In den
Wohnräumen gibt es verschiedene sinnvolle Möglichkeiten, die Radonkonzentration
niedrig zu halten. Ihr Architekt wird Sie umfassend informieren. Wir geben
Ihnen deshalb hier nur ein paar Beispiele:
Versehen
Sie Lüftungen in Bad und Küche mit Ausgleichskappen, um die Druckdifferenz
auszugleichen.
Möchten
Sie ein Cheminée einbauen, sorgen Sie für ausreichend Frischluftzufuhr!
Lüftungsanlagen müssen immer so konzipiert sein,
dass sich der Unterdruck im Gebäude nicht erhöhen kann. Ansonsten besteht die
Gefahr, dass sich die Radonkonzentration erhöht.
Sanieren und hohe
Radongaskonzentration eindämmen
Was tun,
wenn eine Messung zeigt, dass ihr Eigenheim unzulässig hohe Radonwerte
aufweist? Eine fachgerechte Radonsanierung wird umfasst in erster Linie Adichtungsarbeiten. Wie bereits erwähnt, müssen Kellerböden, sofern sie
noch keinen Betonboden aufweisen, gegen einen solchen ersetzt und eine
Bodenlüftung eingebaut werden. Spezielle Austausch- und Absaugsysteme
reduzieren den Radongehalt in der Luft. Ihr Architekt wird Ihnen sämtliche Möglichkeiten ausführlich erläutern und
die geeigneten Massnahmen für Ihr Projekt vorschlagen.
So wird ihr Hausumbau kein Albtraum - setzen Sie auf fachmännische Planung und Durchführung!
Vielleicht
träumen Sie schon lange davon, ein in die Jahre gekommenes Haus oder eine
Wohnung in einem alten Gebäude zu erwerben, und Ihr neues Zuhause ganz nach
Ihren eigenen Vorstellungen umzubauen. Oder Sie erben Ihr Elternhaus, welches
dringend saniert und modernisiert werden müsste.
Wahrscheinlich haben Sie schon
Vorstellungen davon, wie Ihr künftiges Eigenheim aussehen soll. Bis Sie
einziehen können, müssen Sie aber erst einmal investieren: Ein solches Vorhaben
kostet nicht nur Geld, sondern auch Zeit. Damit Ihnen das „Abenteuer Umbau“
möglichst viel Spass macht und Sie schliesslich mit Freude Ihre eigenen vier
Wände beziehen können, gilt es, von Anfang an richtig zu planen und Fachleute
einzubeziehen.
Auch
erfahrene Heimwerker, die schon so manche Renovation und Reparatur erfolgreich
selbst ausgeführt haben, sollten auf keinen Fall einfach loslegen! Notwendige
Abklärungen, Koordination, Planungen und der Entwurf gehören in die Hände von
Profis. Die Arbeiten an einem alten Haus sowieso.
Suchen Sie einen Architekten und eine Baufirma, welche auf ein Projekt wie Ihres spezialisiert sind und
scheuen Sie sich nicht, nach Referenzen zu fragen. Möchten Sie beispielsweise
ein altes Bauernhaus umbauen, dann ist ein Architekt, der Experte auf diesem
Gebiet ist, der richtige Partner für Ihr Bauvorhaben. Er kennt die Baugesetze,
welche übrigens nicht in jedem Kanton die gleichen sind, und trifft eventuell
notwendige Abklärungen mit der Denkmalpflege. Auch wenn die Auflagen von
Denkmal- und Heimatschutz meist nicht das ganze Gebäude betreffen, so kann es
durchaus sein, dass beispielsweise Türen, Fenster oder ein Kachelofen unter
Schutz stehen.
Unter Denkmalschutz stehender Kachelofen.
Nehmen Sie eigenständig daran Änderungen vor, müssen Sie damit
rechnen, dass die Denkmalpflege verlangt, diese rückgängig zu machen!
Ebenfalls
oft unter Schutz gestellt sind Stuckaturen, welche nur ein dafür ausgebildeter
Handwerker restaurieren kann. Zwar kamen Stuckarbeiten nach dem Ersten
Weltkrieg nahezu aus der Mode, in älteren Gebäuden sind sie jedoch noch häufig
anzutreffen. Mitunter werden bei einer Renovation wunderschöne alte Stuckaturen
entdeckt, die, da nicht zeitgemäss und deshalb als störend empfunden, verdeckt
wurden. Taucht nun eine solche Kostbarkeit zufällig wieder auf, darf diese ohne
Einverständnis der Denkmalpflege nicht einfach überstrichen oder zerstört
werden.
Investieren
Sie deshalb in Fachleute, denn so können Sie sich viel Ärger und vermeidbare
Kosten sparen! Diese werden prüfen, wie realistisch Ihre Wünsche sind, inwiefern
es möglich ist, sie zu erfüllen und erstellen eine entsprechende
Kosten-Nutzen-Analyse.
Machen Sie
sich Ihre Wünsche und Vorstellungen von Ihrem zukünftigen Zuhause klar und
schauen Sie, ob diese nicht aus einer Laune heraus entstanden sind. Anders als
eine Mietwohnung, welche sie alle paar Jahre wechseln könnten, ist ein Haus
meist eine Anschaffung für das ganze Leben und oft sogar für die nächsten
Generationen. Zum Beispiel könnte das dominierende Blau-Weiss welches Sie in
der gemieteten Ferienwohnung auf Kreta so liebten, in einem Bauernhaus im
Zürcher Oberland fehl am Platze wirken und würde wahrscheinlich nicht den
gleichen Wohlfühlcharakter bieten, wie Ihr Urlaubsquartier. Auch wenn ein Mix
aus verschiedenen Stilrichtungen durchaus seinen Reiz hat und derzeit sogar
modern ist, sollten Sie Ihre Ideen mit einem Kompetenzpartner besprechen.
Ideal ist es, wenn Sie sich genügend Zeit nehmen, um aus Zeitschriften und
Prospekten und mit Fotos, welche Sie unterwegs machen, eine Mappe mit
Abbildungen von Fenstern, Türen, Stilrichtungen etc., welche Ihnen zusagen,
zusammenstellen.
So kann sich ein Fachmann leichter in Ihre Wohnträume
hineindenken.
Ein
wichtiger Punkt bei der Planung Ihres Umbaus ist natürlich das Budget. Wer
nicht selbst in der Branche tätig ist, hat normalerweise kein vertieftes Wissen
über die Finanzierungen im Bereich Immobilien und Bau. Ohne die Beratung durch
einen Finanzdienstleister ist die Budgetierung schwer zu überblicken. Wie beim
Kauf eines Autos ist es auch beim Eigenheim nicht mit dem Kaufpreis getan.
Einmalige sowie fortlaufende Folgekosten werden von Laien oft unterschätzt. Die
Verwirklichung Ihrer Wohnträume sollte also mit einem Kassensturz beginnen!
Bei jedem
Umbau, auch wenn es sich nur um einen Teilumbau oder einen Ausbau handelt, ist stets
das Vorprojekt die erste Bauphase. Dieses beruht auf den Vereinbarungen zwischen
Bauherr und Architekt und hilft, Leerläufe zu vermeiden. Wasser, Elektrik und
selbstverständlich auch die Wärmedämmung sollten von Beginn an einbezogen
werden. Ein weiterer wichtiger Punkt, der ebenfalls nicht vergessen werden
darf, ist die Tatsache, dass mit dem Alter körperliche Einschränkungen
auftreten können. Wer also schon in jungen Jahren vor dem Baubeginn an
altersgerechtes Bauen denkt, erspart sich spätere hohe Kosten für einen
erneuten Umbau. Auf dieses Thema werden wir in einem nächsten Blogbeitrag
ausführlicher eingehen.
Sie möchten
weiterführende Informationen, haben konkrete Fragen zu einem geplanten Umbau
oder wünschen eine Offerte? Das Baugewerbe ist unsere Leidenschaft und somit
sind selbst aussergewöhnliche Wünsche bei uns in besten Händen.
Wir freuen uns auf Ihren Anruf oder Ihre
Mail!
Swissbau Totalunternehmung 044 391 79 25 oder swisstotal@hotmail.ch
Barrierefreies Wohnen – worauf es bei Um- und
Neubau ankommt
Wer durch einen
Unfall schon einmal vorübergehend in seinen täglichen Verrichtungen
eingeschränkt oder gar auf fremde Hilfe angewiesen war, weiss, wie wichtig der
barrierefreie Zugang zur Wohnung und innerhalb der Wohnräume ist.
Alte Menschen, aber
auch Personen mit einem Handicap, benötigen einen auf ihre Bedürfnisse
abgestimmten Wohnraum. Dieser Artikel soll Ihnen einen ersten Überblick geben, worauf
es ankommt, wenn Sie die Wohnung sanieren oder das Haus barrierefrei umbauen
möchten.
Planen Sie den Bau eines Eigenheimes, in welchem Sie auch
ihren Lebensabend verbringen werden, denken Sie idealerweise schon bei der
Planung an die Zukunft. Ein barrierefreier Neubau ist günstiger, als der
spätere Umbau der Wohnungen und Zugänge.
Seit 2004 gilt übrigens das Gesetz zur Gleichstellung von Behinderten, welches verlangt, dass sowohl Architekten wie
auch Bauherren rechtzeitig die Belange Behinderter einplanen müssen.
Warum barrierefreies Bauen alle angeht
Jeder, der schon einmal durch eine Verletzung eine Zeitlang
in den alltäglichen Bewegungsabläufen eingeschränkt war, weiss, wie sehr
bauliche Barrieren in der Wohnung den Alltag erschweren oder einige Tätigkeiten
gar unmöglich machen können. Bis man selbst einmal auf diese Weise ausgebremst
wird, kann man sich meistens nicht vorstellen, wie schwierig es ist, ohne Lift
in obere Stockwerk zu gelangen oder die Dusche in der Badewanne zu benutzen.
Ein Beinbruch verheilt wieder und meistens sind die alltäglichen Verrichtungen wie
vor dem Unfall möglich.
Nur leider ist dies nicht immer so: Angeborene
Behinderungen, schleichende Krankheiten oder ganz einfach natürliche
Alterserscheinungen verlangen früher oder später danach, die Wohnung oder das
Haus baulich anzupassen. Um die Selbstständigkeit auch in diesen
Lebenssituationen zu erhalten, ist eine barrierefreie Umgebung nötig.
Worauf es bei barrierefreien
Wohnungen und Häusern ankommt
Fangen wir bei den Treppen an: Selbst junge Menschen kommen
ins Schnaufen, wenn sie ihre Einkäufe in den 4. Stock geschleppt haben. Fällt
das Treppensteigen irgendwann schwerer, stellt sich die Frage, wie lange es
noch möglich sein wird, ohne Lift in den oberen Stockwerken zu leben. Der
Einbau eines Liftes kommt jedoch nicht nur Alten und Kranken zugute. Auch
Familien mit Kleinkindern profitieren davon, wenn sie ohne mühsames
Treppensteigen zu ihrerWohnung gelangen
können. Selbst wer grundsätzlich nie den Fahrstuhl benutzt, weiss ihn, wenn er
krank ist oder schwere Taschen und Koffer zu transportieren hat, zu schätzen.
Menschen, die motorisch eingeschränkt sind, Eltern mit
Kinderwagen und natürlich Rollstuhlfahrer sollten einen bequemen Zugang zum
Haus haben. In manchen Situationen bedeuten selbst zwei Stufen eine Hürde.
Mit
einem barrierefreien Zugang zu Haus und Wohnung ist es jedoch längst nicht
getan. Wer sein selbstständiges Leben so lange wie möglich behalten möchte,
muss Stolperfallen und Hindernisse beseitigen lassen und für ausreichend
Bewegungsfreiheit sorgen.
Schwierigkeiten, die sich speziell in
alten Häusern zeigen:
Abgenutzte Treppen erhöhen die Sturzgefahr. Türen sind oft
zu schmal und können klemmen, verzogene alte Holzrahmen behindern den Austausch. Türschwellen
oder herumliegende Kabel bilden Stolperfallen. Enge oder verwinkelte Räume
machen Rollstuhlfahrern das Leben zusätzlich schwer. Zu hohe oder zu kleine
Arbeitsflächen in Küchen, Hängeregale und schwer zu öffnende Schubladen stellen
alte Menschen oder Personen mit einer Behinderung vor kaum zu bewältigende
Anforderungen. Besonders Badzimmer in Altbauwohnungen sind weder alters- noch
behindertengerecht.
Beispiele, was in den verschiedenen
Wohnbereichen an Erleichterungen möglich ist:
·Wohnungstür Die Türe muss breit genug sein, um auch mit einem Rollstuhl in die Wohnung
zu gelangen. Ausserdem ist darauf zu achten, dass Klinke und Schloss gut
erreichbar sind und auch der Spion auf der entsprechenden Höhe angebracht wird.
·Flur Ein langer, schmaler Flur ist sowohl für Menschen im Rollstuhl, wie auch
für ältere Personen mit Rollator ungünstig. Im Idealfall ist im Eingang zu
ihrer Wohnung genügend Platz, um einen Stuhl oder eine Bank aufzustellen,
sodass das An- und Ausziehen der Schuhe weniger Mühe macht. Garderobe und
Ablagen müssen gut erreichbar sein. Zudem ist es wichtig, dass jegliche
Stolperfallen verhindert werden: Rumliegende Kabel, Kanten von Teppichböden
oder Türschwellen sind zu vermeiden.
·Bad Die erforderlichen Massnahmen um ein Badzimmer barrierefrei zu gestalten,
sind umfangreich. Die Umsetzung erfordert viel Erfahrung in diesem Bereich.
Einer ersten Begutachtung sollte ein Gespräch folgen, in dem Ansprüche und
Anforderungen erörtert werden. Um Waschbecken, WC, Badewanne und Dusche
rollstuhlgängig zu machen und gegebenenfalls einer Pflegeperson Zugang und
Bewegungsraum zu ermöglichen, ist die Planung durch erfahrene Fachleute
unerlässlich.
·Küche Neben dem Badezimmer ist es die Küche, welche die meisten Anpassungen benötigt.
Wer sich selbst noch nicht intensiv mit dem Thema befasste, ahnt gar nicht, wie
viele hilfreiche Veränderungen möglich sind.
Nicht nur Menschen im Rollstuhl
profitieren davon. Alte Menschen können länger in ihrer Wohnung und damit in
den gewohnten eigenen vier Wänden leben und selbstständig bleiben, wenn die
Küche auf ihre Bedürfnisse und Fähigkeiten angepasst wird.
·Schlafzimmer
Um das Schlafzimmer barrierefrei zu
gestalten, wird ausreichend Platz benötigt. Es sollte deshalb keinesfalls im
kleinsten Raum der Wohnung untergebracht sein. Es muss darauf geachtet werden,
dass das Bett von drei Seiten her zugänglich ist. Sollte es notwendig werden,
dass eine Pflegeperson hier übernachten muss, wird natürlich Stellfläche für ein
weiteres Bett benötigt wird. Lichtschalter, Abstellflächen und ein Telefon
sollten auch im Liegen gut erreichbar sein.Für Kleiderschränke gibt es spezielle Kleiderstangen, die sich
herausziehen lassen und deren Höhe man herunterlassen kann.
·Balkon
oder Zugang zum Garten
Gerade alte Menschen, die ihre Wohnung nicht
mehr so häufig für Ausflüge verlassen können, lieben es, auf dem Balkon oder
Gartensitzplatz auszuruhen.
Der Zugang muss deshalb frei von Schwellen, Kanten
oder Treppenstufen sein.Nicht vergessen
darf man, dass diverse Tätigkeiten, die für jüngere Menschen, oder jene ohne Behinderung,
selbstverständlich sind, im Alter schwierig oder gar unmöglich werden. Das
Öffnen der Balkontür muss ohne Kraftanstrengung auch im Sitzen möglich sein und
auch die Höhe der Brüstung oder des Geländers spielt eine Rolle: Einerseits
wird dadurch die Pflege von Balkonpflanzen ermöglicht, anders gibt es auch im
Sitzen freie Sicht.
Sind nach diesen Informationen weitere Fragen
offen, suchen Sie Fachleute für einen barrierefreien Um- oder Neubau oder
möchten Sie eine unverbindliche Offerte, dann sind wir gerne für Sie da!